Erfolgreich abnehmen - ohne Jojo Effekt
Wege aus der Kohlenhydratfalle

- Probieren Sie es einmal mit der „Steinzeit-Diät“ -

Jeder kennt das Problem: Übergewicht!!! – Was tun???

Trotz aller Diäten, von Kohlsuppe über Eiweißdiät bis zur Brigitte-Diät – trotz toller Erfolge nach Ende der Diät geht das Gewicht wieder auf die alte Marke, wenn nicht sogar darüber. Das muss nicht sein!

Die Ursache: unser Körper konnte der Umstellung gar nicht folgen. Während der Diät ging das Gewicht nach unten, denn unser Körper erlebte einen Mangelzustand. Nach dem Gewichtsverlust wieder essen wie zuvor, bedeutet für unseren Stoffwechsel, auffüllen der Vorratsspeicher, sprich Fettreserven.

Warum geschieht dies?
Nun, unser Körper folgt einem uralten Muster, das uns seit Beginn der Menschheit am Leben erhalten hat. In Frühjahr, Sommer und Herbst aus Fleisch, Wurzeln und Kräutern anfuttern der Fettreserven, wenn der Winter kommt. Im Winter, wenn Pflanzen und auch Fleisch rar waren, leben von den Fettreserven (das Winterschlaf- oder Bärenprinzip: dicker Bär geht im Winter in die Höhle, dünner Bär kommt im Frühjahr aus der Höhle – was hat der Bär gemacht? Nichts. Außer geschlafen und nichts gegessen). Auf die heutige Zeit übertragen heißt dies, unser Körper nimmt nach genau diesem Muster nach einer Zeit des Mangels die angebotenen Nährstoffe verstärkt auf, es könnte ja wieder eine Hungerperiode kommen. Die Hungerperiode wurde in unserer Zeit des Überangebotes an Nahrung durch Diät ersetzt. Um dauerhaft abzunehmen, müssten wir ständig Diät halten – oder die Ernährung umstellen. Das heißt: artgerechte Ernährung auch für den Menschen.

Die Kohlehydratfalle:

Viele Publikationen lehren uns, dass eine kohlehydratreiche Ernährung (Brot, Kartoffeln, Nudeln, Reis) unser Gewicht dauerhaft verringern würde, da diese Lebensmittel fettfrei sind. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Kohlehydrate, in welcher Form auch immer, erhöhen den Insulinspiegel in unserem Körper. Das Insulin entfernt den Zucker ( denn dazu werden Kohlehydrate letztendlich abgebaut) aus dem Blut. Durch große Menge Kohlehydrate schießt die Insulinausschüttung derart in die Höhe, dass nach Abräumen des Zuckers aus dem Blut der Organismus in den Unterzucker fällt. Das Ergebnis: wir haben wieder Hunger – im schlechtesten Fall Heißhunger – wir essen – häufig das, was schnell verfügbar ist (belegtes Brot, Pizza, Fast Food). Weiteres Ergebnis: wir nehmen Kohlehydrate auf und der Kreislauf beginnt von neuem. (Gleiches gilt übrigens auch für „richtiges Essen“ wie Brot, Kartoffeln etc.)

Aber wie soll man denn nun dauerhaft abnehmen?

Antwort: ernähren wir uns doch wie in der Steinzeit!

Das bedeutet nicht, dass wir als Jäger und Sammler unserem Essen hinterherlaufen, aber es bedeutet: weg von der kohlehydratreichen Ernährung, hin zu Rohkost und Fleisch. Diese Lebensmittel werden weitestgehendst ohne Insulin abgebaut und halten länger vor. Das Hungergefühl wird nach hinten verschoben. Der Effekt: pro Mahlzeit werden vielleicht, aber nicht unbedingt, mehr Kalorien aufgenommen, auf den Tag bezogen insgesamt aber sogar weniger, da mangels Hungergefühl insgesamt weniger gegessen wird.

Muss ich denn nun ganz auf Brot, Nudeln oder Kartoffeln verzichten?

Ganz klar nein. Aber nur reduziert, nicht als Hauptsättigung.
Als Beilage einfach weniger davon nehmen.

Und wenn der kleine Hunger kommt?
Nüsse (Rohzustand) oder einige kleine Scheiben einer Hartwurst (jawohl, dies ist kein Druckfehler) ohne Brot oder, wem dies zu schwer erscheint, Obst, sind die ideale Zwischenmahlzeit.

Neugierig geworden?

Fragen Sie uns, das komplette Programm erfahren Sie in unserer Praxis.